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Aus
dem Mittelalter stammen noch das Portal mit zwei wappentragenden
Engeln und reich verziertem Aufsatz mit halbfiguriger Paulus-Statue
aus der Werkstatt der Bon, das schöne Rundfenster und der
Glockenturm. Dem Inneren hat Davide Rossi ab 1804 ein neues Aussehen
verliehen aber Restaurierungen haben so viel wie möglich
von der ursprünglichen Struktur wieder freigelegt. Die Kirche
ist bekannt für den Reichtum an Gemälden aus dem 16.
Jahrhundert. Ein Letztes Abendmahl von Tintoretto befindet sich
an der Rückwand, und dem selben Maler wird auch die Himmelfahrt
Mariens am ersten Altar rechts zugeschrieben. In der rechten Chorkapelle
befinden sich in vergoldeten Rahmen mehrere Arbeiten des Römers
Giuseppe Salviati (Fusswaschung, Garten Gethsemane,
Kreuzabnahme, Kreuztragung), und vertreten sind
auch Palma il Giovane (Bekehrung Paulus) und Paolo Veronese
(Marienhochzeit).
Am 2. Altar links befindet sich das schöne Gemälde Giambattista
Tiepolos Die Jungfrau erscheint dem Heiligen Johannes Nepomuk
und dessen Sohn Domenico schuf 1749 die Vierzehn Kreuzwegstationen,
deren Farbenpracht nach einer Restaurierung heute in einem kleinen
angeschlossenen Oratorium bewundert werden kann.
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