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Die
Kirche wurde im 11. Jahrhundert von aus Ravenna stammenden Gläubigen
gegründet, im 15. und späten 16. Jahrhundert ist sie
erneuert worden. 1810 wurde die Pfarre aufgehoben und ihre Kunstschätze
verkauft. 1851 ist sie wiedereröffnet worden, später
wurde hier das Archiv des Katasteramtes untergebracht und heute
wartet sie auf einen dringend notwendige Restaurierung. Die Fassade
mit der geschwungenen Bekrönung entspricht der venezianischen
Spätgotik, das Relief über dem Portal mit Kreuzigung,
Heiligen und Szenen aus dem Leben Christi stammt von 1294. Das
Innere ist einschiffig und besitzt schöne Altäre aus
der Schule Alessandro Vittorias. Der monumentale barocke Tabernakel
des Hochaltars kommt aus der Kirche Santa Giustina.
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