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Sie
wird auch San Simeone Grande genannt und ihre Gründung reicht
ins 10. Jahrhundert zurück. Zu den verwunderlichsten Episoden
ihrer Baugeschichte zählt jene, die berichtet, dass das Amt
für Hygiene im 18. Jahrhundert die Verlegung eines neuen
Fussbodens forderte, da hier ein Pesttoter bestattet worden war.
Obwohl diese Geschichte nicht weiter belegt ist, so haben sie
Restaurierungen doch einen zweiten tieferliegenden Fussboden mit
Grabplatten freilegen können. Die heutige Kirche erhielt
ihr Aussehen im frühen 18. Jahrhundert durch Domenico Margutti.
Am ersten rechten Altar des dreischiffigen Inneren ein Tempelgang
von Jacopo Palma il Giovane, der einst am Hochaltar aufgestellt
war. In der linken Chorkapelle befindet sich auf einem Sarkophag
eine schöne Liegefigur (1317) in der man den Seligen Simon
zu erkennen glaubt.
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