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Der
eigenartige Name dieser im 9. Jahrhundert gegründeten Kirche
(dell´Orio) geht vermutlich auf einen Lorbeerbaum (lauro)
zurück, der an ihrer Stelle einst wuchs. Von der Kirche aus
dem 12. und 13. Jahrhundert zeugen noch der typisch venezianische
quadratische Glockenturm und zahlreiche in das Mauerwerk eingelassene
Kreuze und anderen Schmuckobjekte aus Stein. Das dreischiffige
Innere über lateinischem Kreuz besitz eine schöne Decke
“a carena” (d.h. in Form eines umgedrehten Schiffs)
aus dem frühen 15. Jahrhundert. San Giacomo birgt unzählige
Kunstschätze aus der Renaissance. In der Neuen Sakristei
eine Allegorie des Glaubens und die Vier Kirchenväter
von Paolo Veronese (1577), der Heilige Sebastian zwischen Rochus
und Laurentius von Giovanni Buonconsiglio (1500), die Predigt
Johannes des Täufers (1570) und Madonna mit den
Heiligen Johannes und Nikolaus von Francesco Bassano. Am
Hochaltar eine Madonna mit Heiligen von Lorenzo Lotto
(1546) und in der Alten Sakristei ein umfassender Zyklus von Palma
il Giovane.
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