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Die
Kirche wurde 1505 bis 1548 von Scarpagnino errichtet und ihr einschiffiger
Innenraum ist für seine malerische Ausgestaltung von Paolo
Veronese berühmt. Veronese begann hier seine Tätigkeit
im Jahr 1555 und beendete sie erst fünzehn Jahre später.
Auf ausdrücklichen Wunsch hin ist der Künstler auch
hier begesetzt worden.
Folgt man der Chronologie, so sollte man die Besichtigung in der
Sakristei beginnen, denn dort schuf Veronese die Deckengemälde
mit einer zentralen Gekrönten Madonna, eingerahmt von den
in prachtvoller Untersicht gegebenen Evangelisten Johannes, Markus,
Lukas und Matthäus. Die Wände des Raumes überziehen
Bilder aus der Werkstatt Bonifacio de Pitatis.
Die flache Decke des Kirchenraumes schmücken reich geschnitzte
vergoldete Rahmen in die ebenfalls Leinwandbilder von Veronese
eingelassen sind; sie erzählen die Geschichte der Königin
Esther. In Freskotechnik ist hingegen der obere Raumabschluss
gestaltet, in dem sich Spiralsäulen und Nischen mit Prophetenfiguren
abwechseln. Veronese entwarf schliesslich auch den Hochaltar (Jungfrau
mit Kind mit den Heiligen Sebastian, Petrus, Katherina und Franziskus),
die seitlichen Gemälde des Presbyteriums (Szenen aus dem
Leben des Heiligen Franziskus) und die Orgelflügel.
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