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Die
große Domenikanerkirche wurde ab 1726 von Giorgio Massari
in Anlehnung an palladianische Vorbilder errichtet. Der Innenraum
ist eine wahre Schatzkammer venezianischer Malerei des 18. Jahrhunderts.
Weite Teile der Ausstattung gehen auf Giambattista Tiepolo zurück,
der für den einheitlichen spätbarocken Charakter des
Raumes verantwortlich ist. Von ihm stammen die Deckenfresken mit
der Einsetzung des Rosenkranzes und der Glorie des Heiligen Domenikus
(1737-9), aber auch das Gemälde der Jungfrau mit drei weiblichen
Heiligen des Domenikanerordens am ersten Altar rechts, das mit
seiner Farbenpracht und dem Bezug zum Betrachter eines der Hauptwerke
der venezianischen Malerei schlechthin ist. Auf der linken Seite
eine Kreuzigung von Jacopo Tintoretto (um 1555), die durch ihre
Drammatik besticht. Die anderen Altarblätter sind von Giambattista
Piazzetta und Sebastiano Ricci.
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