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Eine
erste Gründung geht auf das 9. Jahrhundert zurück und
in der Frühzeit des venezianischen
Staates liessen sich hier zahlreiche Dogen bestatten.
Die heutige Fassade ist ein Werk Mauro Codussis, aus dem späten
15. Jahrhundert. Sie unterstreicht die horinzontale Unterteilung
durch markant profilierte Gesimse, während die vertikale
Gliederung durch einsetzen von Doppelsäulen und Abstufung
der Giebel eine Aufwertung erfährt; über dem Portal
die Statue des Heiligen Zacharias.
Die dreischiffige Kirche mit Kreuzgewölbe und Umgangschor
beherbergt zahlreiche Meisterwerke venezianischer Kunst und ein
Besuch sollte bei keiner Venedigreise fehlen. Zu den Höhepunkten
zählt der Altar mit dem Gemälde Giovanni Bellinis Thronende
Madonna mit Heiligen und musizierenden Engeln (1505) und in der
Athanasiuskapelle der grosse Flügelaltar von Alvise Vivarini
und Giovanni d`Alemagna (Johannes aus Deutschland; 1443).
Die Seitenwände schmücken grosse Leinwandbilder, die
daran erinnern wie sehr die Geschichte San Zaccarias mit dem Staat
verwoben ist. Jedes Jahr zu Ostern wiederholte sich das Ritual
eines Besuchs des Dogen und dessen Gefolge, der darin erinnern
sollte, dass die Klosterfrauen im 13. Jahrhundert ihre Gärten
dem Staat schenkten damit dieser den Markusplatz vergrössern
könne.
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