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Eine
erste Gründung geht auf das 15. Jahrhundert zurück,
aber ihr heutiges Aussehen verdanken wir einem Entwurf von Giorgio
Massari aus dem Jahr 1745. Die Fassade wurde zwar im 19. Jahrhundert
erbaut, dabei hielt man sich aber peinlich genau an die historischen
Vorgaben. Die Kirche war einst einem Waisenhaus angeschlossen
und im Inneren zeugen von dieser Funktion noch immer die beiden
seitlichen Emporen, von denen der berühmte Chorgesang der
Mädchen ertönte. Der Kirchenraum erhebt sich über
einem dem Oval angenäherten Grundriss und gehört zu
den elegantesten spätbarocken Ensembles der Stadt. Ihr Ruhm
begründet sich vor allem auf der Freskenausstattung von Giambattista
Tiepolo (1754-55): die Allegorien von Stärke und Frieden
über dem Eingang, der Triumph des Glaubens im Hauptfeld der
Wölbung und schliesslich die Marienkrönung.
Die ausgezeichnete Akustik nützt man auch heute noch für
musikalische Darbietungen.
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