photo tour
 
 
 
Sie sind in: IVT / FOTO TOUR / KIRCHEN / SESTIERE VON CASTELLO / SANTA MARIA DELLA FAVA  

 

 

CASTELLO



 

KIRCHE SANTA MARIA DELLA FAVA

 

S. MARIA DELLA CONSOLAZIONE (Fava) - XVIII SEC.
2 S. LEONE IX (Lio) - IX SEC.
3 S. MARIA FORMOSA - VII SEC.
4 S. LAZZARO DEI MENDICANTI
5 S. GIOVANNI E PAOLO - XIII-XV SEC.
6 S. MARIA DEI DERELITTI - XVI SEC.
7  
8 S. LORENZO
9 GRAN PRIORALE (S. Giovanni Battista) - XI SEC.
10 S. ANTONIN - VII SEC.
11 S. GIORGIO DEI GRECI - XVI SEC.
12 S. ZACCARIA - IX SEC.
13 S. MARIA DELLA PIETA' - XVIII SEC.
14 S. GIOVANNI BATTISTA IN BRAGORA - VIII SEC.
15 S. FRANCESCO DI PAOLA - XIV SEC.
16 S. PIETRO DI CASTELLO - IX SEC.
17 S. GIUSEPPE DI CASTELLO - XVI SEC.
18 S. GIOVANNI NOVO - X SEC.

Der Ursprung der Bezeichnung “Fava” ist ungeklärt, sie könnte auf die süssen Bohnen zurückgehen, die zu den venezianischen Spezialitäten zählten.
Der kleine Platz wird beherrscht von der unvollendet gebliebenen Fassade der Kirche, die einst den Mittelpunkt eines Klosters des Heiligen Filippo Neri bildete. Der Bau wurde von Antonio Gaspari begonnen (1711), vollendet wurde er aber erst durch Giorgio Massari (1750-53). Der Raum erhebt sich über einem ovalen Grundriss und die Kuppel des Presbyteriums erhöht den grossartigen Eindruck. Die Statuen zwischen den riesigen Säulen stammen vom Lehrer Antonio Canovas, Giuseppe Bernardi. Die Kapellen beherbergen Meisterwerke des venezianischen Spätbarocks: eine Heimsuchung von Jacopo Amigoni aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die Jungfrau mit dem Seligen Gregorio Barbarigo von Giambettino Cignaroli (1761), oder die Jungfrau mit dem Heiligen Franz von Sales, ebenfalls von Amigoni.
Aber die Hauptwerke sind zweifelsohne weitere der Jungfrau gewidmete Altarblätter: am zweiten Altar links Maria mit dem Heiligen Filippo Neri (1725-7), ein Meisterwerk des reifen Piazzetta, das sich beinahe programmatisch einem Gemälde des jüngeren Giambattista Tiepolos gegenüberstellt: die Heilige Anna mit der Jungfrau und dem Heiligen Joachim (1732), am ersten Altar rechts. Dieses prachtvolle Werk wurde vor einigen Jahren geraubt, konnte aber nach kurzer Zeit, und ohne Schäden, wiedergefunden werden. Es gilt als Symbol für die Unsicherheit in der sich Kunstwerke, die nicht den Weg ins Museum angetreten haben, noch immer befinden.

 

© IN VENICE TODAY 1999-2008
Alle Rechte Vorbehalten
Lamarmora 4/8 estre - Venedig
Dazugehörig zu IVT