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CANNAREGIO



 

JESUITENKIRCHE oder von SANTA MARIA ASSUNTA

 

S. MARIA DI NAZARETH (Scalzi) - XVII SEC.
2 S. GIOBBE - XV SEC.
3 S. GEREMIA - antica fondazione/ancient
4 GHETTO
5 SS. ERMAGORA E FORTUNATO (S. Marcuola) - IX-X SEC.
6 S. MADDALENA - XVIII SEC.
7 S. FOSCA - X SEC.
8 S. ALVISE - XIV SEC.
9 S. MADONNA DELL'ORTO - XIV SEC.
10 S. FELICE - X SEC.
11 S. SOFIA
12 SS. APOSTOLI - IX SEC.
13 S. MARIA ASSUNTA (Gesuiti) - XVIII SEC.
14 S. CANCIANO - IX SEC.
15 S. GIOVANNI CRISOSTOMO - XI SEC.
16 S. MARIA DEI MIRACOLI (Miracoli) - XV SEC.
17 S. MARCILIANO (S. Marzilio) - eretta/built XII SEC.

Als die Jesuiten bei ihrer Rückkehr nach Venedig im Jahr 1657 übernahmen, führten sie radikale Veränderungen an dem alten Gebäude durch. So wie sie heute erscheint, geht sie auf den Architekten Domenico Rossi und das frühe 18. Jahrhundert zurück. Die Fassade wirkt mit ihren Säulen und Skulpturen wie ein Bühnenbild und dieser Eindruck verstärkt sich noch im Inneren. Der einschiffige Raum mit Seitenkapellen ist ganz mit Marmorinkrustationen in Grün- und Weisstönen überzogen, die wertvolle Stoffe imitieren und an der Kanzel täuscht ein Vorhang aus Stuck weich fliessenden Stoff vor. Theatralisch ist auch der Hochaltar von Giuseppe Pozzo mit seinen Spiralsäulen und eingestellten Skulpturen; die Statuen wurden alle von Giuseppe Torretti geschaffen. Die Wölbung bedecken, eingelassen in vergoldete Stuckrahmen, Fresken von Francesco Fontebasso (im Langhaus) und Louis Dorigny (Vierung und Chor). Aus dem Vorgängerbau wurden einige herausraggende Kunstwerke übernommen: am ersten Altar links das Martyrium des Hl. Laurentius von Tizian (1558), ein prachtvolles Nachtstück, und im linken Querhausarm die Himmelfahrt Mariens von Paolo Veronese.

 

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